Freitag: Beatz im Block

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Programm 2018

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Beginn: 18:30 Uhr
Schönauer Park
Infos: www.werk-2.de

 

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SOOKEE

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Es gibt wahrscheinlich einfachere Bereiche, um Sexismus und fehlende geschlechtliche und sexuelle Diversität zu diskutieren, als die deutsche Hip Hop Szene. Sookee tut es trotzdem – und das nicht erst seit gestern. Seit 2003 ist die Berlinerin als Rapperin unterwegs und spricht über linke Politik und Queerfeminismus, statt sich in festgefahrenen Rollenbildern und kapitalistischen Statussymbolen zu suhlen. Patriarchalische Strukturen gibt es zwar überall, im Rap werden sie nur eben besonders deutlich. Mit ihrem neuen Album Mortem & Makeup möchte sie jetzt bewusst auch Leute außerhalb der linken Filterbubble ansprechen.

Rein in die Köpfe derer, die sich sonst eher weniger Gedanken um soziale Ungerechtigkeit machen. Die erreichen, die bisher nicht zuhören wollten. Die grundlegende Message ist dieselbe geblieben. Sookee ist nach wie vor lieber unbequem als oberflächlich. Nicht nur als Aktivistin für feministische Bündnisse wie #ausnahmslos, sondern eben auch als Vertreterin einer Szene, in deren heteronormative Übermaskulinität Frauen oft genug auf „drei Löcher“ reduziert werden. Inhaltlich ist sie auf Mortem & Makeup aber breiter gefächert als je zuvor und nähert sich den angesprochenen Problemen aus unterschiedlichen Perspektiven. Bewusst weniger durchexerzierte Thementracks mit politischem Auftrag. Nahbar, menschlich, „weniger Soziologievortrag“ sagt sie selbst und lacht dabei.

Politisch sein, ohne zu belehren. Missstände ansprechen, ohne zu predigen. Das ist nicht einfach, aber irgendjemand muss es ja machen. „Natürlich ist es anstrengend, mein Gesicht so krass in den Wind zu halten was das angeht, aber ich habe mich dafür entschieden“, sagt Sookee. „Ich schwöre ja immer in alle Richtungen: Sobald sich das alles normalisiert hat und sobald diese Gerechtigkeit eingetreten ist, von der ich träume, dann halte ich meine Klappe. Aber der Punkt ist eben noch nicht ganz erreicht.“

Autorin: Lisa Ludwig

 

Einheizen wird die Band Schrottgrenze:


Schrottgrenze 1 (credit Chantal Weber)

Schrottgrenze wurde 1994 von Alex Tsitsigias und Timo Sauer gegründet. Die Gruppe spielte in den 1990er Jahren deutschsprachigen Pop-Punk, der mit dem 1998 erschienenen Album Super seinen Höhepunkt fand. In späteren Jahren vollzog Schrottgrenze einen Stilwechsel zu wavigem Indie-Rock und Post-Punk. Im Laufe der Jahre existierte die Gruppe in verschiedenen Besetzungen und spielte insgesamt etwa 300 Konzerte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Manchmal muss man die Fäuste recken. Und manchmal muss man sie weit öffnen, um mit vollen Händen Glitzer auf die Welt regnen zu lassen.

Schrottgrenze haben schon immer ihre eigenen Geschichten erzählt. Über Menschen und Gefühle und Hamburg, über 15 Jahre und sieben Alben, in den melancholischsten Ohrwürmern und den poppigsten Hymnen des Indierock. Gitarrenpop voller ungeduldiger Rhythmen und Umarmungsmelodien, wilder Stürme und jeder Menge Sonne, wie man sie von Schrottgrenze kennt und lieb hat. Nur dass es jetzt noch mehr glitzert als früher. In Ohrwürmern voller Handclaps und Mitsingrefrains, die nicht mehr aus dem Kopf gehen. In buntem Glitzer, der an allem hängenbleibt und immer dann wieder auftaucht, wenn es gerade zu grau ist: „Wir fallen runter / Wie Glitzer auf Beton / Und malen die Stadt so bunt / Wie wir eben sind.“

 

 

 

 

Tickets zum Special Preis von 10€ ermäßigt / 12 € Vollzahler (zzgl.Gebühren) erhaltet ihr unter:
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Du bist nicht homophob, rassistisch, sexistisch, antisemitisch? Du bist Herzlich willkommen!

Love Music! Respect diversity! Support individuality!

special thanks to: TixforGigs, Mob Action, No Borders, fritz-kola, Movement Security und Eventservice, VelocitySounds Records Viva con Agua Leipzig

 

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ANTILOPENGANG bei „Beatz im Block 2016“